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Glasschmelzen im Holzofen

  

Eine Glasherstellungsmethode wie sie in längst vergangenen Zeiten durchgeführt wurde – mittels Glasschmelzen im Holzofen (etwa seit 5 tausend Jahren, wo der Mensch Glas herstellen kann).

Auch heute gibt es noch Enthusiasten, die alte Handwerke treiben, nur weil es für sie ein Hobby ist. In der Datsche oder im Haus bauen sie einen Glasofen, der mit Holz beheizt wird (genauso wie etwa in den vergangenen fünf tausend Jahren, seitdem der Mensch Glas erzeugen kann). Einmal im Jahr holt sich so ein Fan einige Kubikmeter Holz und heizt seinen Ofen langsam auf, damit dieser nicht bricht. In eine kleine Schamottepfanne legt er dann Rohstoffe oder Glasscherben ein, absichtlich mit Eisen verschmutzt, damit das Glas einen grünlichen Farbton wie echte mittelalterliche Erzeugnisse bekommt. Im Ofen kann die Temperatur bis zu 1320°C steigen. In der Glasmasse bleiben Bläschen, was auch an die altertümlichen Glaserzeugnisse erinnert.. Oberhalb des Feuerraums gibt es auch eine Kammer, in deren die Produkte langsam abgekühlt werden, damit sie nicht brechen. Auch der Ofen wird ganz langsam abkühlen gelassen und nachfolgend konserviert, damit er im nächsten Jahr wieder belebt werden kann. Geschickte Glasmacher schaffen so Repliken, die wir sonst nur noch im Museum sehen können.

 

 

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